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Für Kosmetikmarken, die in den europäischen Markt eintreten oder dort expandieren möchten, wird eine Frage zunehmend wichtiger:
Wie viele Augenbrauenstift-SKUs braucht eine Marke wirklich?
Viele Beauty Brands gehen zunächst davon aus:
„Je mehr Farbtöne wir anbieten, desto mehr Kundengruppen können wir erreichen.“
Deshalb planen sie Kollektionen mit:
12 Farbtönen
18 Farbtönen
oder sogar mehr als 30 Varianten
In der Praxis führen mehr SKUs jedoch nicht automatisch zu höheren Umsätzen.
Stattdessen entstehen häufig neue operative Herausforderungen:
✓ Langsam drehende Farbtöne erhöhen den Lagerbestand
✓ Produktionsplanung und Bestandsmanagement werden komplexer
✓ Mehr Verpackungs- und Etikettenvarianten müssen verwaltet werden
✓ Marketingbudgets verteilen sich auf zu viele Produkte
Mit der EU-Verpackungsverordnung PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) gewinnt zusätzlich die Frage an Bedeutung, wie effizient Verpackungen, Materialien und Produktportfolios organisiert sind.
Für Augenbrauenstift-Marken geht es deshalb nicht darum, möglichst viele Farben anzubieten.
Entscheidend ist eine intelligentere Augenbrauenstift-SKU-Strategie.
Als Partner für fertige Make-up-Produkte unterstützt GUER YOUNG Beauty Brands dabei, Produktstrukturen zu optimieren, die Supply Chain effizienter zu gestalten und marktfähige Kosmetikkollektionen für internationale Märkte zu entwickeln.

Jeder zusätzliche Farbton kann zusätzlichen Aufwand bedeuten:
Rohmaterialien
Produktionsplanung
Verpackungsbestände
Artikelverwaltung
Lagerkapazitäten
Gerade für junge Beauty Brands ist es schwierig, die tatsächliche Nachfrage für jeden einzelnen Farbton vor dem Launch zuverlässig einzuschätzen.
Einige Farben entwickeln sich möglicherweise schnell zu Bestsellern.
Andere bleiben über Monate im Lager.
Das Ergebnis:
Mehr gebundenes Kapital und weniger Flexibilität für zukünftige Produktlaunches.
Eine erfolgreiche Kosmetikmarke braucht daher nicht unbedingt die meisten SKUs.
Sie braucht die richtigen SKUs.
Ein Augenbrauenstift wirkt auf den ersten Blick wie ein relativ einfaches Kosmetikprodukt.
Mit jedem zusätzlichen Farbton steigt jedoch der Verwaltungsaufwand.
Je nach Produktstruktur können unterschiedliche Varianten erforderlich sein für:
Etiketten
Verpackungsinformationen
Produktionschargen
Produktdokumentation
Bestandsführung
Mit zunehmender SKU-Zahl müssen Produktentwicklung, Einkauf und Supply Chain mehr Varianten koordinieren.
Für Marken, die schnell im europäischen Markt wachsen möchten, kann eine zu komplexe Produktstruktur die Markteinführung verlangsamen und zusätzliche Kosten verursachen.
Die PPWR schafft einen neuen europäischen Rahmen für Verpackungen und Verpackungsabfälle und verstärkt den Fokus auf effizientere und nachhaltigere Verpackungslösungen.
Für Beauty Brands wird es damit noch wichtiger, nicht nur das einzelne Produkt, sondern die gesamte Sortimentsstruktur zu betrachten.
Eine hohe Anzahl an SKUs kann auch bedeuten:
Mehr Verpackungsvarianten
Komplexere Materialverwaltung
Zusätzlichen Entwicklungsaufwand
Die strategische Frage lautet daher nicht mehr nur:
„Wie viele Farben können wir auf den Markt bringen?“
Sondern:
„Wie viele Farben brauchen wir tatsächlich?“
Eine aufstrebende Beauty Brand aus Paris plante den Launch einer Augenbrauenstift-Kollektion mit natürlichem Finish für den europäischen Markt.
Ursprünglich waren vorgesehen:
18 Augenbrauenstift-Farbtöne + mehrere Verpackungskombinationen
Die Marke wollte mit einer möglichst breiten Farbauswahl unterschiedliche Verbrauchergruppen erreichen.
Während der Produktvorbereitung zeigten sich jedoch mehrere Herausforderungen:
Hohe Anfangsinvestitionen in den Lagerbestand
Unsichere Nachfrage bei einzelnen Farbtönen
Komplexere Verpackungsverwaltung
Zusätzlicher Optimierungsbedarf im Hinblick auf den europäischen Verpackungsmarkt
Statt direkt mit der Produktion zu beginnen, analysierte GUER YOUNG zunächst gemeinsam mit der Marke die Produktstruktur und die Bedürfnisse der Zielgruppe.
Dabei zeigte sich:
Mehrere Farbtöne unterschieden sich zwar optisch, deckten aber sehr ähnliche Kaufbedürfnisse ab.
Die Verbraucher brauchten nicht zwangsläufig eine Auswahl aus 18 ähnlichen Farben.
Sie brauchten vor allem eine einfache Möglichkeit, schnell den passenden Farbton zu finden.
Auf Basis dieser Analyse wurde das Sortiment neu strukturiert.
Aus 18 SKUs wurden sechs Kernfarben:
Natural Brown
Dark Brown
Ash Brown
Soft Black
Warm Brown
Cool Brown
Diese sechs Farbtöne deckten die wichtigsten Verbraucherbedürfnisse ab und reduzierten gleichzeitig das Risiko unnötiger Lagerbestände.
Produktion, Bestandsplanung und Marketing konnten dadurch stärker auf die Produkte mit dem größten Potenzial konzentriert werden.

SKU-Optimierung bedeutet nicht, dass eine Marke ihren Kunden weniger bieten muss.
Statt immer mehr ähnliche Farbtöne hinzuzufügen, kann das gesamte Make-up-Produktportfolio intelligenter aufgebaut werden.
Zum Beispiel:
Eine praktische Kombination, die einen zusätzlichen Kundennutzen schafft, ohne unnötig viele Farbvarianten einzuführen.
Der Augenbrauenstift kann mit ergänzenden Brow-Produkten kombiniert werden, um eine vollständige Produktkategorie aufzubauen.
Neue Farbtöne können zunächst in kontrollierten Mengen getestet werden.
Zeigt der Markt eine klare Nachfrage, können erfolgreiche Testfarben später dauerhaft in das Sortiment aufgenommen werden.
So bleibt die Marke innovationsfähig, ohne von Anfang an hohe Bestandsrisiken einzugehen.
Statt sofort eine sehr große Farbpalette einzuführen, sollten Marken zunächst die Produkte mit dem höchsten Potenzial identifizieren.
Bei der Auswahl von Hero SKUs können unter anderem folgende Faktoren berücksichtigt werden:
Hohe Marktnachfrage
Wiederkaufpotenzial
Eignung für mehrere Zielmärkte
Relevanz für die Markenpositionierung
Wer Marketing- und Vertriebsressourcen auf wenige starke Produkte konzentriert, kann eine klarere Marktposition aufbauen.
Eine gute Farbpalette sollte die Kaufentscheidung erleichtern.
Nicht erschweren.
Eine mögliche Struktur besteht aus:
Farbtöne, die einen großen Teil der alltäglichen Nachfrage abdecken.
Zum Beispiel:
Natural Brown und Dark Brown.
Farben für bestimmte Verbraucherpräferenzen.
Zum Beispiel:
Ash Brown und Cool Brown.
Neue Farbtöne, mit denen die Nachfrage vor einer größeren Markteinführung überprüft wird.
Eine solche Struktur schafft ein besseres Gleichgewicht zwischen Produktauswahl und operativer Effizienz.
Erfolgreiche Beauty Brands zeichnen sich nicht zwangsläufig durch die größte Anzahl an Produkten aus.
Wichtiger ist, dass jedes Produkt eine klare Funktion im Sortiment erfüllt.
Ein optimiertes Make-up-Produktportfolio kann Marken dabei helfen:
✓ Bestandsrisiken zu reduzieren
✓ Produktionsplanung zu vereinfachen
✓ Lagerumschlag zu verbessern
✓ Verpackungsvarianten effizienter zu verwalten
✓ Marketingbudgets auf starke Produkte zu konzentrieren
Gerade im PPWR-Umfeld gewinnt diese Denkweise für Marken, die im europäischen Markt wachsen möchten, zusätzlich an Bedeutung.

Für Augenbrauenstift-Marken verändert sich die zentrale Frage.
Statt:
„Wie viele Farbtöne können wir launchen?“
sollte sie lauten:
„Welche Farbtöne verdienen wirklich unsere Investition?“
Weniger unnötige SKUs können zu einer klareren Produktlinie, einer einfacheren Supply Chain und einem effizienteren Einsatz von Marketingressourcen führen.
SKU-Reduzierung bedeutet daher nicht automatisch weniger Wachstumschancen.
Sie kann vielmehr die Grundlage für ein fokussierteres, flexibleres und wirtschaftlicheres Sortiment schaffen.
GUER YOUNG unterstützt internationale Beauty Brands bei Produktplanung, SKU-Optimierung und der Entwicklung fertiger Make-up-Produkte für globale Märkte.
Wenn Ihre Marke neue Augenbrauenstifte, Augen-Make-up-Produkte oder eine neue Kosmetikkollektion plant, kann die richtige Sortimentsstruktur genauso entscheidend sein wie das Produkt selbst.
andy.li@gueryoung.com
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